märchenhafte Texte

Glück


Das Glück wanderte auf zartbestickten Fäden über die Seele,

doch man fühlt die Schritte nicht.

Es ist von Einhörnern gezeichnet, aus einer so alten Welt.



Aber jene Welt ist existent in dieser Welt, wird doch von den groben

Schatten unserer "neuen" Welt überdeckt.



Das Glück wird aus dem Meer ans Land geschwemmt, es kehrt nur stückweise hinaus und

nie wieder hinein.



Es fliegt mit den Wolken, liegt in des Vogels Federn, und ist so schwer zu halten, wie sein

Schützer selbst.



Das Glück verhält sich unaufdringlich und schweigsam wie der Rabe, der auf einer moosbewachsenen Burgmauer

Ausschau hält..



Aber jener Rabe weiss, dass das Glück sehr nahe ist, da er seine Flügel auf Empfang bereitet hat.



Er wird beschwinglich durch die Lüfte ziehen, ungeblendet...(H.K.)

Illustration zum Thema Fantasieland

Schau hoch hinauf, wo der weiche Schnee fällt aus dem Himmel.



Lass´die Wolken damtige Hüllen bilden, mit der Macht des Fühlens..



Wende dich in solch´fliessende Strömung, lass´dich tragen hinterher...



Lass´dich fallen, fallen in die Sicherheit; dein Geschenk des Windes.



Nun nehm´es an, jetzt und irgendwann.



Lass´dich ümhüllen in einen Kokon, es ist ein süsser Gedanke, er spricht zu dir.


Blicke in die Gesichter der Welt, lass´dir nicht nehmen, was dein ist allein.(H.K.)